Revanche beim Weltcup

Über ein halbes Jahr nach ihrem Olympia-Pech gelang Isabell Werth im ersten direkten Duell nach Hongkong die Revanche gegen ihre Dauerrivalin Anky van Grunsven – und das auf niederländischem Boden. Bei der letzten Qualifikation zum Finale des Weltcups in ’s-Hertogenbosch zeig Deutschlands erfolgreichste Dressurreiterin keinerlei Nerven und sicherte sich auf Satchmo überlegen die Grand-Prix-Kür mit 84,150 Prozentpunkten. Anky van Grunsven, die zuvor den Qualifikations-Grand-Prix vor Isabell noch hatte für sich entscheiden können, kam bei ihrem Heimspiel auf Salinero „lediglich“ auf Platz drei (82,450 %), Platz zwei ging an ihre Landsmännin Adelinde Cornelissen auf Parzival (82,500 %). Isabell setzte sich damit mit dem Idealergebnis von 80 Punkten für vier Siege in den Weltcup-Qualifikationen an die Spitze der Westeuropaliga und sicherte sich die Teilnahme am Weltcup-Finale vom 15. bis 19. April in Las Vegas.

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