Isabell Werth | Platz vier im Finale
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Platz vier im Finale

Am Ende trennten Titelverteidigerin Adelinde Cornelissen auf Parzival und „Verfolgerin“ Helen Langehanenberg auf Damon Hill nur gut ein Prozent. Der zwölfjährige westfälische Hengst und seine Reiterin aus Havixbeck (bei Münster) liefen zu Höchstform auf und verließen das Viereck mit einem neuen persönlichen Rekord: 85,214 Prozent. Die Niederländerin Adelinde Cornelissen gewann in s’Hertogenbosch nach 2011 erneut das Weltcup-Finale der Dressurreiter (86,250 Prozent).
Auch die übrigen beiden deutschen Starterinnen konnten mit der Kür zufrieden sein. Isabell Werth, die ihren Rheinländer El Santo im Grand Prix nicht optimal in Szene setzen konnte, gab in der Kür richtig „Gas“ und steuerte den elfjährigen Wallach sehr energisch über das Viereck. Schwächen in den Piaffen verhinderten ein besseres Ergebnis als 79,964 Prozent, was dem vierten Platz entsprach. Nadine Capellmanns in Baden-Württemberg gezogene Stute Girasol entwickelt sich zunehmend beständiger und lässt sich nicht mehr so leicht von der Umwelt ablenken. Die Piaffe-Passage-Tour gelang hervorragend. Bundestrainer Jonny Hilberath kommentierte: „Ich bin sehr zufrieden. Heute hätten wir uns vielleicht eine etwas konstantere Anlehnung der Stute gewünscht, aber die beiden sind auf einem sehr, sehr guten Weg.“
In Anspielung auf den tragischen Tod des Bundestrainers Holger Schmezer vor zwei Tagen sagte Hilberath: „Das war heute endlich wieder ein guter Tag für Deutschland.“ Die Trauer um seinen Trainerkollegen und guten Freund ist ihm anzumerken, aber ein wenig scheinen ihn die guten Leistungen der drei Reiterinnen zu trösten. „Nicht nur dieses Weltcup-Finale kann uns positiv in die Olympiasaison blicken lassen.“ Auch andere Reiter, wie Anabel Balkenhol, sind sportlich gut über den Winter gekommen. „Wir haben nun einige Paare, die hohe Prozentzahlen erzielen können. Wenn alle Reiter und Pferde fit bleiben, dann ist das Rennen um die Medaillen bei den Olympischen Spielen in London sehr offen“, so Hilberath. (Quelle: fn-press)

Endergebnis des Weltcup-Finales 2012:

Adelinde Cornelissen/NED mit Parzival 86,250 Prozent
Helen Langehanenberg mit Damon Hill 85,214
Valentina Truppa/ITA mit Eremo del Castagno 81,232
Isabell Werth mit El Santo NRW 79,965
Richard Davison/GBR mit Hiscox Artemis 78,521
Hans Peter Minderhoud/NED mit Glock’s Tango 76,125
Nadine Capellmann mit Girasol 75,625
Patrik Kittel/SWE mit Toy Story 75,428
Tinne Vilhelmson-Silfven/SWE mit Don Aurelio 74,393
Lone Jörgensern/DEN mit FBW De Vito 73,464