Isabell Werth | Danke, Satchie
51360
post-template-default,single,single-post,postid-51360,single-format-standard,eltd-core-1.0.3,ajax_fade,page_not_loaded,,borderland-ver-1.8.1,vertical_menu_enabled, vertical_menu_left, vertical_menu_width_400,smooth_scroll,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Danke, Satchie

„Was für ein Stuttgart-Wochenende. Momente der Freude über meine tollen Erfolge mit Don Johnson und El Santo lagen ganz eng beisammen mit Momenten der Wehmut und der Rührung. Die kamen nicht nur bei mir auf, sondern wohl auch bei den Zuschauern in der Schleyer-Halle. Zum letzten Mal drehte dort Satchmo mit mir vor Publikum seine Runden. Diesmal seine Abschiedsrunden aus dem Sport. Einmal noch habe ich ihn seine Kür geritten, einmal noch diese tiefe Verbundenheit zwischen ihm und mir gespürt.

Bei Satchmos Abschied vom Sport kullerten einige Tränen. Fotograf: B. Schnell

Bei Satchmos Abschied vom Sport kullerten einige Tränen.
Fotograf: B. Schnell

Und dann war er da, der Moment der letzten Grußaufstellung auf diesem wunderbaren Pferd, das mich zu so großen Erfolgen getragen hat und nun bei uns seine Rente genießen wird. Während 8000 Zuschauer begeistert applaudierten und Satchie stehende Ovationen zukommen ließen, liefen mir die Tränen. Ich musste ich an Gigolo denken, den wir elf Jahre zuvor an derselben Stelle aus dem Sport verabschiedet hatten. Was ist in diesen elf Jahren nicht alles geschehen. Erfolge, Misserfolge, Höhen und Tiefen und mit der Geburt unseres kleinen Frederiks auch unfassbares Glück. Elf Jahre, in denen mich auch Satchie begleitet und täglich herausgefordert hat. Ich habe ihm nicht nur viel zu verdanken, ich habe von ihm auch – so wie von jedem Pferd – viel gelernt. Und auch wenn er mich in den ersten Jahren so manchen Nerv gekostet hat, so möchte ich doch keinen Augenblick davon missen.
Danke, Satchie!“