Isabell Werth | Hauchdünn geschlagen
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Hauchdünn geschlagen

Es hat nicht sollen sein. Beim Dressur Weltcupfinale in Las Vegas musste sich Isabell Werth ganz knapp geschlagen und mit Platz zwei zufrieden geben. Mit 0,45 Punkten Vorsprung sicherte sich vor heimischer Kulisse der Wahl-Amerikaner Steffen Peters, der ursprünglich aus Deutschland stammt und seit 1985 in den USA lebt, mit Ravel den Titel. Vor einem begeisterten Publikum hatte er bereits den Einlauf-Grand-Prix gewonnen, der für Isabell und Satchmo unter keinem ganz so guten Stern gestanden hatte.

roße Freude nach einer gelungenen Kür. Fotograf: Julia Rau

roße Freude nach einer gelungenen Kür.
Fotograf: Julia Rau

Ein wenig heiß geworden durch das unablässige Klack-Klack der Fotoapparate machte Satchie Fehler in den Zick-Zack-Traversalen und den Wechseltouren, so dass die Favoritin „nur“ Rang drei belegte. In der Kür am Samstag war dann aber wieder alles in Ordnung. Satchmo war voll bei der Saache und brillierte durch Ausdruck und Eleganz. Mit insgesamt 84,5 Punkten verließ das Paar die Bahn, der Sieg schien greifbar nahe. Doch Steffen Peters und Ravel erhielten wenig später für Kür 84,95 Punkte. Auf dem dritten Platz landete die neunmalige Weltcupgewinnerin Anky van Grunsven mit IPS Painted Black. Isabells Landsmännin Monica Theodorescu landete mit Whisper auf Rang sechs.