Isabell Werth | Zu versteigern: Ein Diamant von Satchie
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Zu versteigern: Ein Diamant von Satchie

Die German Classics am kommenden Wochenende in Hannover, traditionell eines der ersten Highlights der noch jungen Hallenreit-Saison, haben neben ihrem spektakulären Starterfeld eine weitere Attraktion zu bieten: In der niedersächsischen Landeshauptstadt startet Isabell Werth eine Auktion der besonderen Art. Zu Gunsten der Deutschen KinderKrebshilfe versteigert die Riders Tour mit Hilfe des Reitstars aus Rheinberg einen Diamanten der Firma Semper Fides Diamonds aus Salzgitter. Das Besondere an diesem Edelstein: Der 0,5 Karat große Diamant entstand aus Schweifhaaren von Isabells Weltmeisterpferd Satchmo – wahrhaftig ein ganz besonderes Schmuckstück zur Erinnerung an zwei der größten Erfolge im Dressursport.
Ein Speziallabor isolierte die im Haar enthaltenen Elemente und fügte Kohlenstoff hinzu. Unter dem kaum vorstellbaren Druck von 55.000 bar und bei 1500 Grad Hitze wurden über rund zwei Monate die natürlichen Bedingungen simuliert, unter denen sonst tief unter der Erdoberfläche die Edelsteine entstehen. Reinheit und Glanz der „kultivierten“ Diamanten – keinesfalls mit so genannten Industrie-Diamanten zu verwechseln – stehen den Natursteinen in nichts nach. Sie besitzen die gleichen optischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften wie der Naturstein und sind einzigartige individuelle Anfertigungen.
„Ich kann mir vorstellen, dass viele Tierliebhaber großes Interesse daran haben, auf diese schöne Weise die Erinnerung an ihren Hausgenossen zu bewahren“, sagt Isabell zu der Idee von Semper Fides-Chef Thomas Peter. „Dass für mich und für die wohltätige Auktion nur ein Diamant aus Pferdehaar in Frage kam, liegt nahe. Und es ist ganz bestimmt im Sinn von Satchmo, wenn er nach seinem WM-Triumph mit ein paar Haaren helfen kann, die Deutsche KinderKrebshilfe und bedürftige Kinder zu unterstützen. Darum haben wir uns beide gleich in den Dienst der guten Sache gestellt“, erläutert die erfolgreichste Dressur-Reiterin der Welt.
Bei der Riders Tour fand die Idee sofort Unterstützung: „Wenn es darum geht, etwas Gutes zu tun, dann sind wir gerne dabei“, erklärt Organisations-Chef Klaus Roeser und fand in Volker Wulff, dem Macher der Riders Tour-Schlussetappe vom 30. November bis 3. Dezember in München einen weiteren Unterstützer: „Diese ganze Idee hat einen wahnsinnig hohen emotionalen Wert – da ist zum einen Satchmo, der uns in Aachen gemeinsam mit Isabell begeisterte, und da ist die Gute Sache zu Gunsten der Deutschen KinderKrebshilfe. Da sind wir gerne dabei.“
Geboten werden kann an den Semper Fides-Ständen bei den German Classics in Hannover und bei den Munich Indoors in der Münchner Olympiahalle.