Isabell Werth | Goldene Glückstränen
51764
post-template-default,single,single-post,postid-51764,single-format-standard,eltd-core-1.0.3,ajax_fade,page_not_loaded,,borderland-ver-1.8.1,vertical_menu_enabled, vertical_menu_left, vertical_menu_width_400,smooth_scroll,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Goldene Glückstränen

Unglaublich. Nur zwei Tage nach ihrem großartigen Ritt im Kampf um Mannschafts-Gold ist es Isabell gelungen, Satchmo noch überragender vorzustellen und auch die Einzel-Gold-Medaille im Grand Prix Spezial zu gewinnen. Mit nie dagewesenen 79.480 Prozent setzte sie sich souverän und uneinholbar vor Favoritin Anky van Grunsven und Salinero, die kurz zuvor 77.800 Prozent vorgelegt hatten. Die Begeisterung im Werth’schen Lager kannte nach dem Siegesritt keine Grenzen.
Vor Glück weinend umarmte Isabell abwechselnd Satchmo, Satchies ebenfalls schluchzende Pflegerin Anna Kleniuk, ihren Trainer Wolfram Wittig und ihre Mäzenin Madeleine Winter-Schulze. „Das ist für mich eine Genugtuung“, strahlte Isabell, nachdem sie sich wieder ein wenig gafasst hatte. „Es gab in den vergangenen Jahren so viele Kritiker, die mit jeder Menge ‚guter‘ Ratschläge aufwarteten oder die Satchmo auch bereits abgeschrieben hatten weil er so schwierig war. Doch wir haben uns nicht beirren lassen.
Ich habe immer gesagt, dass ich an dieses Pferde glaube solange ich atme. Dass Satchie hier in Aachen bei den Weltreiterspielen endlich all das ausspielt, was in ihm steckt, ist einfach unfassbar.“