Isabell Werth | Gold!!!
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Gold!!!

Es ist geschafft! Die Deutsche Dressur-Equipe ist zum neunten Mal in Folge Weltmeister geworden. Mit insgesamt 223.625 Punkten gewannen die Reiter um Bundestrainer Holger Schmezer vor den Niederländern (217,917) und der Mannschaft aus den USA (213,917) Gold. Isabell Werth war als Schlussreiterin der Deutschen ins Viereck gegangen und zeigte Nerven wie Drahtseile. Fehlerlos präsentierte sie einen wunderbar losgelassenen Satchmo und bekam dafür 75 Prozent – genauso viel wie Konkurrentin Anky van Grunsven und Salinero. Zusammen mit den Punkten ihrer Mannschaftskollegen Heike Kemmer (75,729%), Nadine Capellmann (72,833) und Hubertus Schmidt (69,208/Streichergebnis) waren Isabell und Satchie uneinholbar. „Ich bin überglücklich“, strahlte sie nach ihrem Ritt. „Für mich ging ein kleiner Traum in Erfüllung, denn Satchie konnte sich hier rehabilitieren. Ich habe immer an ihn geglaubt, und er hat bewiesen, dass dieses Vertrauen berechtigt war.“ Für die Vorbereitung des genauso genialen wie schwierigen Wallachs hatte sich Isabell viel Zeit und Muße gelassen. Während die meisten anderen Teilnehmer am Abend zuvor ihre Pferde noch einmal unterm Sattel trainierten, zog sie ein entspanntes „Nerven“-Longieren am langen Hals vor, führte den Wallach herum und zeigte ihm das Gelände – ein Konzept, das aufging.
Am Freitag geht’s im Spezial erneut ums Ganze. Die 30 bestplatzierten Reiter aus dem Grand Prix kämpfen dann im Grand Prix Spezial um Einzel-Medaillen. Laut neuem Reglement beginnen alle Reiter wieder bei Null, einen Tag später besteht in der Kür dann – auch das ist neu – noch einmal die Chance auf eine Medaille. Hier sind dann allerdings nur noch die besten 15 zugelassen.