Isabell Werth | Johnny glänzt in Neumünster
52388
post-template-default,single,single-post,postid-52388,single-format-standard,eltd-core-1.0.3,ajax_fade,page_not_loaded,,borderland-ver-1.8.1,vertical_menu_enabled, vertical_menu_left, vertical_menu_width_400,smooth_scroll,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Johnny glänzt in Neumünster

neumuenster_2017_johnny

(Foto: FEI/Lafrentz)

Neumünster ist aufgrund seiner Atmosphäre beileibe kein einfaches Turnier für die Pferde, aber wir Reiter lieben es trotzdem und freuen uns besonders, dass es nach wie vor Austragungsort einer Weltcup-Etappe ist. Auch wenn mir die Finalteilnahme mit Weihegold schon sicher war, habe ich hier noch einmal teilgenommen, diesmal mit Don Johnson.
Johnny sieht mit seinen sechzehn Jahren athletischer aus als je zuvor, und besonders seine Galopptouren waren in beiden Prüfungen ein großes Vergnügen. Das haben auch die Richter so gesehen, denn wir konnten sowohl den Grand Prix als auch die Kür gewinnen, letztere sogar einstimmig bei allen fünf Juroren auf Rang eins.
Er war heute wirklich super, total zufrieden und konzentriert, also bin ich voll auf Risiko geritten. Ich hatte einfach ein gutes Gefühl, obwohl man ja nie weiß, was passiert — erst recht mit Johnny. Aber: Er ist wie ein guter Rotwein, er wird immer besser.
Nächste Woche fahre ich mit Emilio zur vorletzten Weltcup-Qualifikation nach Göteborg; mit Johnny starte ich noch einmal bei der letzten Quali in s’Hertogenbosch. Es ist grandios, drei Pferde gleichzeitig so in Top-Form zu haben — ich genieße es täglich, und es dann auf dem Turnier so abrufen zu können, ist wirklich die Krönung.