Isabell Werth | Plan „B“ wie Balve
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Plan „B“ wie Balve

Da Weihegold im Mai in der Zucht eingesetzt worden ist und wir erst seit zwei Wochen wieder zusammen trainieren, war von vorneherein geplant, dass ich mit ihr in Balve nur den Grand Prix und den Special gehe. An diesem Plan hat dann auch die Tatsache nichts geändert, dass Emilio kurz vor dem Turnier leider seine Startbereitschaft zurückgezogen hat.

Volle Konzentration also auf Weihe. Ich muss sagen, sie hat einen super Job gemacht; ihre Leistungsbereitschaft macht wirklich so einiges wett, und am Ende konnten wir Special-Silber und damit den Vize-Meistertitel mit nach Hause nehmen. Ein paar kleine Unstimmigkeiten nehme ich auf meine Kappe, ansonsten hoffe ich, dass wir gemeinsam mit den anderen Top-Paaren dieser Meisterschaft die Bundestrainerin mit Zuversicht erfüllen konnten, was die Reise nach Tryon betrifft. Denn die Weltreiterspiele sind natürlich meine Hoffnung und mein Ziel für diese Saison.

Dafür, dass mir auch mit nur zwei Starts in Balve nicht langweilig wurde, sorgten nicht nur diverse TV-Termine — schön, dass unser Sport vom WDR so aufmerksam beobachtet und aufwändig begleitet wurde; in dieser Hinsicht sind wir Dressurreiter ja nicht sehr verwöhnt –, sondern auch meine Team-Reiter Lisa Wernitznig und Niklaas Feilzer, die von mir in der Burgpokal-Tour gecoacht wurden und mit Platz drei und fünf in der Finalqualifikation zwar noch keine Fahrkarte nach Frankfurt lösen konnten, sich aber bei sehr starker Konkurrenz absolut sehen lassen konnten.