Isabell Werth | A … wie Aachen und Achterbahnfahrt
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A … wie Aachen und Achterbahnfahrt

Wenn man eine Achterbahnfahrt in Zahlen fassen möchte, ist der Dressur-Nationenpreis beim diesjährigen CHIO in Aachen ein super Beispiel: Platz 17 vorgestern im Grand Prix – und heute dann im Special der Sieg. Natürlich habe ich mir nach dem Grand Prix viele Gedanken gemacht, woran unser „Filmriss“ gelegen haben könnte: Ich glaube, ich habe mich vermanagt und nicht richtig mitbekommen, dass Emilio anfing, sich mit seinem Kandarengebiss nicht mehr wohlzufühlen. Daran hat er sich am Donnerstag in der ersten Piaffe gestoßen, und danach fühlte er sich vermutlich … bei einem Menschen würde man „beleidigt“ sagen. Man sieht es ihm zwar nicht an, aber er ist ein großes Sensibelchen. Also haben wir gestern im Training ein anderes Gebiss ausprobiert, und das entpuppte sich als Volltreffer.

Dieses positive Gefühl blieb dann auch heute Morgen beim Training und später in der Prüfung, die wir mit 79,1 Prozent gewinnen und damit doch noch unseren Beitrag zum Nationenpreis-Sieg des deutschen Teams leisten konnten. Ein schönes Geburtstagsgeschenk, das Emilio mir da gemacht hat, und das in einem Grand Prix Special, der eine der spannendesten Dressurprüfungen seit Langem war!

Fortsetzung folgt morgen in der Kür 🙂