Frankfurt: Stimmung in der “guten Stube”

In den vergangenen beiden Jahren konnte das Frankfurter Festhallenturnier aufgrund der Pandemie nicht in Frankfurts “guter Stube” stattfinden, sondern Familie Linsenhoff-Rath ermöglichte es den Reitern, die wichtigen Finals – den Burgpokal, den Louisdor-Preis und auch den Piaff-Förderpreis – auf dem Schafhof zu reiten. Jetzt gab es endlich wieder ein Turnier in der Festhalle, wie wir es kennen, mit wunderbarer Weihnachtsdeko, feierlichen Siegerehrungen, hochkarätigem Sport und begeistertem Publikum.

Auf eine Sonder-Zutat hätten Emilio und ich allerdings auch gern verzichet: Kaum waren wir am Freitag in den Grand Prix gestartet, knallte es aus den Lautsprechern, als hätte jemand ein Feuerwerk gezündet. Das war bei aller Turniererfahrung für mich ein Novum, und so entschied ich mich zu halten und das Ende der Störung abzuwarten. Das muss man Emilio erst einmal nachmachen, minutenlang gelassen mitten im Viereck zu stehen und dann vom Fleck weg die Prüfung fortzusetzen. Die konnten wir dann trotz des Zwischenfalls gewinnen, genau wie auch am Sonntag die Kür, bei der die einzigen Klänge aus der Tonanlage die unserer Kürmusik waren. Schön war’s in Frankfurt – danke!

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Fotos: Stefan Lafrentz

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