Show-Auftritt in Frankfurt

Zusammen mit ihrer Reiterkollegin Heike Kemmer ist Isabell Werth am Wochenende Stargast der Pferde-Show “Equi Magic”. Das traumhafte Spektakel um Pferde, Menschen, Musik und Tanz gastiert am 12. und 13. Februar in Frankfurts Ballsporthalle. Die beiden Dressur-Stars, die mit reiterlichen Darbietungen auf Grand-Prix-Niveau in die Show eingebunden werden, satteln ihre Pferde Albano und Apache.
Karten gibt es unter der Tickethotline-Nr. 069-9443660.

Satchmo beständig

Beim internationalen Dressur- und Springturnier von Amsterdam hatte Isabell Werth den nicht immer ganz einfachen Wallach Satchmo erstmals wieder in zwei schweren Prüfungen gestartet. Nach einer noch etwas spannigen Vorstellung im Grand Prix zeigte sich der Braune in der Weltcup-Kür deutlich gelassener.
Isabell Werth: “Er ließ sich toll reiten, selbst bei einigen der doch sehr kniffeligen Lektions-Kombinationen behielt er die Nerven und machte mit. Ich war super zufrieden, obwohl ich ihm in der Kür ein paar Pünktchen mehr gegönnt hätte.” 76,675 Prozent brachten Rang sechs. Der Sieg ging an den Niederländer Edward Gal auf Gestion Lingh (81,600 %). Mannschafts-Olympiasieger Hubertus Schmidt erzielte mit Wansuela Suerte 77,025 Prozentpunkte – Platz vier.

Erfolgreiches Wochenende

Äußerst zufrieden ist Dressur-Star Isabell Werth mit dem Turnierwochende in Münster. Die Rheinbergerin, die in beiden Grand-Prix-Touren am Start war, hatte Apache in den Prüfungen um den Kampmann Cup gesattelt und Satchmo im Kurz Grand Prix. Während Apache am ersten Tag mit 71,542 Prozent Platz drei belegte, schien er am zweiten Tag im Grand Prix Spezial ein wenig schlapp und landete auf Rang fünf (70,160 %). Sehr gut drauf war Stall-Kollege Satchmo, der den Kurz Grand Prix mit 74,585 % souverän und mit Abstand gewann. Der Wallach, der im vergangenen Jahr seiner Reiterin mit allerhand Eskapaden reichlich Kopfzerbrechen beschert hatte, wird immer beständiger, so dass Isabell Werth seine Stärken langsam wieder voll ausspielen kann.

Mechelen ohne Isabell

Eigentlich hatte Isabell Werth mit dem Weltcup-Turnier im Belgischen Mechelen das Jahr 2004 ausklingen lassen wollen. Doch der Eingriff, bei dem ihr wenige Tage vor Weihnachten eine Metallplatte aus dem Bein entfernt worden was, brachte die Turnierplanung dann doch ein wenig durcheinander. „Der Schnitt ist nicht groß“, so erklärte sie. „Aber beim Reiten hat die frische Wunde doch mehr weh getan, so dass ich Vernunft walten ließ und den Start absagte.“ Im neuen Jahr geht es dann mit dem Rolinck Cup in Münster (12.-16. Januar) weiter.

Beim Professor unterm Messer

In der Woche vor Weihnachten lässt sich Isabell Werth an der Medizinischen Hochschule von Hannover bei einem kleinen Eingriff das Metall aus dem Bein entfernen, mit dem nach ihrem Reitunfall vor zwei Jahren das abgesprengte Stück des Schienbeinkopfes fixiert worden war. Den Eingriff vornehmen wird auch diesmal wieder der Direktor der Unfallchirurgie der Uni-Klinik, Prof. Dr. Christian Krettek. Der Mediziner, Gründer einer neuen Trauma-Stiftung, genießt internationale Anerkennung.

Weihnachtsmann-Probleme

Normalerweise sind es ja Kinder, die – wenn sie nicht artig waren – schon mal Probleme mit dem Weihnachtsmann bekommen können. Beim Finale um den Nürnburger Burgpokal im Rahmen des Frankfurter Festhallenturniers war es diesmal Isabell Werths Wallach Warum nicht. Ihm nämlich waren die Weihnachtsmann-Figuren, mit denen die Buchstaben des Dressurvierecks festlich verschönt waren, ziemlich suspekt.
Der Fuchs, der trotz seiner beeindruckenden Größe von 1,85 m eher ein Seelchen und als solches manchmal noch recht schreckhaft ist, stockte mehrfach an den weihnachtlichen Bahnpunkten, verpatzte mit Blick auf einen Weihnachtsmann einen Dreierwechsel und wollte auch nach der starken Galopp-Diagonale nicht auf Reiterhilfe umspringen. „Ich merkte gleich, dass er in der Finalprüfung nicht ganz bei der Sache war“, so Isabell Werth. „Nach unserem dritten Platz in der Vorrunde wollte ich aber versuchen, zumindest noch einen Platz gut zu machen und habe volles Risiko geritten. Doch das ging mit ihm heute einfach nicht und so kamen dann einige größere und kleine Patzer zustande. Meine Schuld.“ Am Ende reichte es für Platz sechs, der Sieg ging an Nadine Capellmann und Elvis.

Frankfurt läuft rund

Der erste Tag beim Frankfurter Festhallen-Turnier ließ sich für Olympia-Siegerin Isabell Werth gut an. Mit Nachwuchspferd Warum Nicht FRH belegte sie in der Einlaufprüfung für das Finale des Nürnburger Burgpokals, das am Samstag stattfindet, hinter Nadine Capellmann auf Elvis und Holga Finken auf Wanesco Platz drei. Einen Sieg konnte die Rheinbergerin auf dem in der Sommersaison manchmal recht schwierigen Satchmo verzeichnen, den sie mit einem Start in der Intermediaire II ganz gezielt an die unruhigen Bedingungen einer großen Hallen gewöhnte. „Bei seinen letzten Turniereinsätzen“, so freute sich die Reiterin, „hat Satchie wieder gut mitgemacht.“

Isabell reitet bei Apassionata Köln

Im Rahmen der großen Weihnachts-Pferdegala „Ovations“, dem Winter-Programm der bekannten Pferdeshow Apassionata, wird auch Olympiasiegerin Isabell Werth am kommenden Wochenende als Aktive in die Nebel umwobene Traumwelt eintauchen und das Publikum begeistern. In den Shows am Samstag, 11.12., um 20 Uhr, und am Sonntag, 12.12., um 14.30 Uhr, präsentiert sie als Stargast der Gala in der Kölnarena auf einem ihrer Grand Prix-Pferde eine Kür. Karten in Kategorien von 19 bis 49 Euro gibt es über die Ticket-Hotlines 0221-8020 (Kölnarena) und 0221-2801 (KölnTicket) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Apache tanzte zum Sieg

Im Grand Prix war er noch ein wenig matt, in der Kür zeigte er alles. Apache, sanfter Riese von Olympionikin Isabell Werth, tanzte in der Meggle Grand Prix Kür beim Dressur- und Springturnier Munich Indoors mit 79,75 Prozent zum Sieg. Den zweiten Platz belegte mit Aramis Hubertus Schmidt, der auf seinem zweiten Pferd Forest Gump vor Isabell Werth und Apache den Grand Prix für sich entschieden hatte. Zufrieden war die Rheinbergerin auch mit ihrem Nachwuchspferd Richard Kimble, der in München erst seine zweite Grand Prix-Tour bestritt und auf Platz sechs (Grand Prix) und fünf (Grand Prix Spezial) landete. „Er ist noch ein wenig grün“, so Isabell Werth. „Aber wir sind auf einem guten Weg.“

Vier Starts – vier Platzierungen

Sehr zufrieden ist Isabell Werth mit ihren Ritten beim internationalen Dressur- und Springturnier German Masters. Nach Stuttgart gereist war die Rheinbergerin mit Routinier Antony FRH und Zukunftshoffnung Satchmo. Letzterer hatte seiner Reiterin im vergangenen Jahr bekannterweise diverse Probleme bereitet, scheint sich aber über den Herbst gefangen zu haben. Nachdem er unter der mehrfachen Olympiasiegerin Ende Oktober beim Paderborner Dressurturnier bereits den Grand Prix gewonnen hatte, bestand er auch im Stuttgarter „Hexenkessel“ seine Feuerprobe und ließ sich nicht weiter aus der Fassung bringen.
Im international stark besetzten Feld um den Kampmann Cup landeten die beiden im Grand Prix auf Rang 5 (72,245 %) und im Spezial auf Rang 6 (72,00 %). Der Sieg ging in beiden Prüfungen an den aktuellen Mannschafts-Olympiasieger Martin Schaudt auf Weltall VA. Ebenfalls sehr erfreulich das gute Abschneiden von Antony FRH. Auf seine „alten Tage“ wird der einst schwierige Dunkelbraune immer beständiger. In der zweiten Grand-Prix-Tour des Turniers belegte Isabell Werth mit ihm Platz 4 im Grand Prix und Platz 2 in der Grand-Prix-Kür. Der Sieg ging hier an die Spanierin Beatrice Ferrer-Salat auf ihrem Olympiapferd Beauvalais.